Adelheid Mechsner - Kommunikationstrainerin
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Einführung IN DIE GELOTOLOGIE

Kinder lachen oder lächeln durchschnittlich 400 mal am Tag, während den Erwachsenen das Lachen mehr und mehr zu vergehen scheint: Sie lachen durchschnittlich nur noch 15 mal am Tag. Die Tendenz ist bedauerlicherweise weiterhin sinkend. Verschiedenen Studien zufolge wurde vor 40 Jahren drei mal mehr gelacht als heute. Das ist um so bedauerlicher als das Lachen mit Sicherheit die beste Medizin ist. Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem Lachvorgang aktiviert. Lachen ist wie innerliches Jogging des Organismus und gleichzeitig Balsam für die Seele.

Lachen öffnet Türen und Herzen. Wer viel lacht und lächelt, ist in der Regel mit sich selbst zufrieden. Fängt man erst mal richtig zu lachen an, setzt schnell ein positiver Kreislauf ein: Ein vermeintlich hartes Schicksal lässt sich leichter ertragen, die Arbeit geht besser von der Hand und macht dementsprechend mehr und mehr Spaß, usw. Menschen mit Humor meistern ihre Karriere zumeist spielerisch. Grieskrämer tun sich schwer und sind selbst bei guter Qualifikation meist nicht so erfolgreich wie fröhliche Menschen.
Lachen lockert Komplexe, ebnet psychologische Hemmschwellen, bereinigt „schwierige“ Situationen: Wer kennt das nicht, kleine Verlegenheitsmomente können in jeder noch so eingespielten Gruppe auftreten, sei es privat oder am Arbeitsplatz. Durch gemeinsames Lachen wird die allgemeine Stimmung gleich viel lockerer. Lachen ist das gesündeste Ventil, um angestaute Aggressionen